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Psychische Gesundheit in der Schule - Vortrag, Information, Austausch und Fortbildungen

Nicht erst seit der Corona-Pandemie werden die Stimmen lauter, die sich um die psychische Gesundheit in Schulen Gedanken und Sorgen machen - bei Schüler:innen, aber auch bei Lehrkräften. Laut der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KIGGS) sind bei rund 16 % der 3‑ bis 17-Jährigen klinisch relevante psychische Auffälligkeiten zu erkennen. Dazu gehören v.a. Angststörungen und Depressionen sowie dissoziale und hyperkinetische Störungen. Die Kultusministerkonferenz fordert von den Lehrkräften „Risiken und Gefährdungen des Kindes- und Jugendalters sowie Präventions- und Interventionsmöglichkeiten“ zu kennen. Studien belegen ebenfalls: „Psychische und psychosomatische Erkrankungen kommen … bei Lehrkräften häufiger vor als in anderen Berufen“ (Dt. Ärzteblatt). Doch der Blick auf die psychische Gesundheit in Schulen kann nur gelingen, wenn man Schule, die Menschen und den Bildungsansatz umfassend betrachtet. An diesem Tag wird darum Werner Terhaar, Chefarzt für die Kinder- und Jugendpsychiatrie am Kinderhospital in Osnabrück, die Herausforderungen und Förderungsmöglichkeiten für die psychische Gesundheit in Schulen thematisieren.

Herzlich eingeladen zu diesem kostenfreien Vortrag sind alle Lehrkräfte, Leitungen, Pädagog:innen, Eltern, Schüler:innen und Interessierte. Die Veranstaltung findet am Freitag , 9. Februar um 15:00 Uhr in der Volkhochschule in der Bergstraße 8 statt. Sie wird gemeinsam mit dem Bündnis „Osnabrücker Schulen im Aufbruch“ (OSIA), dem Kinderhospital Osnabrück sowie dem „Bündnis gegen Depression in Stadt und Landkreis Osnabrück“ angeboten.

Anmeldung und weitere Information unter https://www.vhs-os.de/programm/programmuebergreifend.html?action%5B421%5D=course&courseId=507-C-23B6222&rowIndex=8 oder kroeger@vhs-os.de.